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Therapie & Forschung

Einfluss genetischer Faktoren auf die Entstehung der MS

In 75 Prozent der Fälle kommt es bei eineiigen Zwillingspaaren vor, dass ein Geschwisterteil an Multipler Sklerose (MS) erkrankt, das andere nicht. Das heißt, die große Mehrheit der genetisch identischen Zwillingsgeschwister bleibt gesund. Welche nicht-genetischen Faktoren machen also den Unterschied aus, dass nur ein Zwilling an MS erkrankt? Forscherteams aus Saarbrücken und München sind dieser Frage nachgegangen. Ihrer in Nature Communications veröffentlichten Studie zufolge sind offenbar epigenetische Veränderungen für diesen Unterschied verantwortlich. Von jeder der 90 an der Studie teilnehmenden Personen wurden DNA Methylierungsprofile über das gesamte Genom hinweg erstellt.  Insgesamt untersuchten sie 850.000 Positionen auf DNA-Methylierung. Die Ergebnisse wurden statistisch ausgewertet und methodisch unabhängig bestätigt. Diese Bestätigung fehlte meist in früheren Studien.

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